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Die Schaumweinbereitung

Das Herstellungsverfahren ist recht einfach: der bereits vergorene Prosecco, dem Zucker und ausgewählte natürliche Hefen zugesetzt wurden, wird in geschlossene und temperaturgeregelte Druckbehälter gefüllt, die als Autoklaven bezeichnet werden.

Die Zeiger der Manometer an den Behältern geraten in Bewegung: der Gärungsprozess, bei dem Alkohol und vor allem Kohlensäure erzeugt werden, hat erneut begonnen; die gebildeten Blasen gehen nicht verloren, sondern bleiben im Wein erhalten. Während dieses Prozesses, der als "Versektung" bezeichnet wird, entfaltet der Prosecco, der langsam zu Schaumwein wird, seinen ganzen Aromareichtum, der ihn weltweit von jedem anderen Schaumwein unterscheidet. Nach diesem umfassenden Verarbeitungsschritt erreicht der Prosecco innerhalb eines mehr oder weniger langen Zeitraums den gewünschten Druck, der zwischen 4 und 5 bar liegt. Vom Stillwein wird er zum Schaumwein und ist fast fertig.

Nun darf er eine Weile auf seinen Hefen ruhen: er wird auf –4°C abgekühlt, wodurch sich die Heferückstände und die Kaliumtartratkristalle am Boden absetzen; danach wird der Hefesatz entfernt. Um einen feineren Schaumwein zu erzeugen, verweilt der Wein für einen längeren Zeitraum von 8-9 Monaten auf der Hefe (langes Charmat-Verfahren), wodurch sich sein Bouquet und sein Geschmack noch besser entfalten können.

Mit speziellen Geräten, die den Druck in den Autoklaven aufrechterhalten, wird der Wein bei sehr niedriger Temperatur in Flaschen abgefüllt, damit seine feine Perlage, seine lebhafte Frische, sowie seine Duft-, Geschmacks- und Aromaeigenschaften nicht verloren gehen. Nach der Flaschenabfüllung ruht der Prosecco Schaumwein erneut für einige Zeit in den dunklen Weinkellern bei konstanter Temperatur und Feuchtigkeit. Dann wird die Flasche etikettiert, um auf den Markt gebracht zu werden und die zahlreichen Liebhaber weltweit zu verwöhnen.